Wir Minis

In unserer Pfarreiengemeinschaft tun derzeit ca. 60 MinistrantInnen in Mitterfels, Haselbach und Herrnfehlburg ihren Dienst.

Einmal im Monat treffen sich die MinistrantInnen aus der Pfarreiengemeinschaft zu einer gemeinsamen Aktion. Das kann zum Beispiel eine lustige Schlittenfahrt mit anschließender gemütlicher Runde, ein Besuch im Hallenbad oder auch ein Jugendkreuzweg sein. Auch die jährliche Ministrantenfahrt gestalten die Mädchen und Jungen aus unseren Pfarreien gemeinsam.

Die MinistrantInnen sind ein wertvoller und unverzichtbarer Dienst bei der Liturgie und sie gestalten auch unser Pfarrleben aktiv und engagiert mit. So bringen sie sich z. B. beim Sternsingen oder beim Faschingsumzug in Haselbach mit einem eigenen Themenwagen ein.


Ministrantenfahrt 2016



Am 5. September ging´s wieder los auf unsere alljährliche Ministrantenfahrt: Schnell noch alle Dinge im Bus verstaut, und ab ging´s nach Gosselding, eine Einöde in der Gemeinde Buchbach, ca. 30 km südöstlich von Landshut. Wobei sich bereits die Anfahrt über einen sehr engen, holprigen Waldweg mit dem Bus als Erlebnis erwies. Nach unserer Ankunft wurden erst einmal die Zimmer bezogen, wobei unserer Birgit die Ehre zuteil wurde, im "Kinderzimmer" schlafen zu dürfen (inklusive Guckloch vom Gang aus). Der Rest des Nachmittags war dann zur freien Verfügung; die Jugendbildungsstätte bot auch aufgrund der großzügigen Außenanlage hierzu genug Möglichkeiten. Nach dem Abendessen schloss sich ein Spieleabend an. In verschiedenen Gruppen konnten wir Activity, Neunerln oder andere Spiele miteinander spielen.

Am Dienstag brachen wir nach dem Frühstück zu einer kleinen Wanderung ins benachbarte Buchbach auf, auch um noch einige Lebensmittelvorräte aufzufüllen. Nach einem Besuch der dortigen Jakobskirche erwies sich jedoch letzteres als schwierig, da genau an diesem Dienstag entweder alle Geschäfte Ruhetag hatten oder wegen Urlaubs geschlossen waren... Nachmittags fuhren wir dann mit dem Bus ins Bauernhofmuseum Massing. Dort bekamen wir einen Einblick in den bäuerlichen Alltag im 18. und 19. Jahrhundert; außerdem konnten wir unsere Kegelkünste auf der historischen Kegelbahn unter Beweis stellen. Diesen ereignisreichen Tag ließen wir am Lagerfeuer ausklingen.

Am Mittwoch stand unser Tagesausflug nach Landshut an. In einer kurzen Stadtführung lernten wir wichtige Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das Rathaus mit dem berühmten Prunksaal, die Martinskirche (hier wurde auch auf die Parallelen zwischen diesem Gotteshaus und St. Jakob in Straubing hingewiesen) oder die Isarpromenade kennen. Danach durften wir in Grüppchen den Stadtkern Landshuts erkunden, zu Mittag essen und nach Mitbringseln für die Daheimgebliebenen Ausschau halten. In der Neustadt fand sich eine Chocolateria, wo wir uns mit allerhand Süßem eindecken (oder die Leckereien auch sofort ihrem Bestimmungsort zuführen) konnten. Als letzter Programmpunkt erwartete uns eine Führung auf der Burg Trausnitz. Nach einem (mehr oder weniger) beschwerlichen Aufstieg konnten wir neben der interessanten Führung zum Abschluss einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt werfen. Mit diesen Eindrücken verabschiedeten wir uns von Landshut und bestiegen unseren Bus, der uns zurück nach Gosselding brachte.

Der Donnerstag begann nach dem Frühstück mit einer Lagerolympiade, die von den Ministranten der Leiterrunde organisiert wurde. Bei Spielen wie Dosenwerfen, Gewichte schätzen oder Kartenhausbauen konnten die restlichen Minis ihre Ziel- oder Fingerfertigkeit unter Beweis stellen. Am Nachmittag schloss sich dann der Besuch des Waldbades Taufkirchen an. Dort genossen wir den wärmsten Tag der Woche (fast 30°C!) im Wasser, auf der Liegewiese oder auch beim Beachvolleyball-Spielen, bevor wir uns gegen Abend schweren Herzens auf den Rückweg in die Jugendherberge machten.

Am Freitag gings nach getaner Arbeit, die dieses Mal recht gering ausfiel, weil wir das Haus nicht putzen mussten, gegen Mittag wieder zurück in die Heimat. Dort wurden wir von unseren Eltern mehr oder weniger müde und geschafft in Empfang genommen.





Und so bleibt nur noch zu sagen:

DANKE an Tanja und Liane, unsere zwei Begleitmütter, die uns die ganze Woche mit ihrem hervorragenden Essen versorgten (einige Mitreisende sollen die Woche über sogar zugenommen haben, munkelt man!).

DANKE an unsere Birgit, die nicht nur wegen ihrer Kochkünste wichtig für unsere Minifahrt war: Erst als wir sie nicht dabeihatten (letztes Jahr), fiel uns auf, um wie viel lustiger es ist, wenn sie dabei ist!

DANKE an Pater Dominik, der nicht nur die Fahrt und das Programm organisiert hat, sondern sich wie jedes Jahr auch eine Woche lang unserer Ministrantengruppe "ausgeliefert" hat. Über 20 Ministranten können nämlich zwischendrin auch mal ganz schön nervig sein!





Julius Baier
Im Namen der gesamten Ministrantengruppe Mitterfels-Haselbach