Die Hl. Geist-Kirche in Mitterfels

Bis zum Jahre 1970 diente die ehemalige Schlosskirche St. Georg als Pfarrkirche, bis die alte Kirche aufgrund der stark gewachsenen Pfarrei räumlich nicht mehr genügte. 1969 wurde unter Pfarrer Ludwig Pramps in der Lindenstraße der Bau einer neuen, größeren Pfarrkirche begonnen. Am 18.10.1970 wurde die neue Pfarrkirche Hl. Geist durch Bischof Dr. Rudolf Graber eingeweiht. Das Geläut wurde aus der alten Kirche übernommen.

Die St. Georgs-Kirche

1156 strebte das Kloster Oberalteich, mit der Zustimmung des Grafen von Bogen, den Status eines päpstlichen Eigenklosters an, was ihm vom Gegenpapst Viktor IV. bestätigt wurde. Die Schwester des Mitterfelser Burghauptmanns vermachte dem Kloster einen Hof in Kreuzkirchen und übertrug die Kirche zu Kreuzkirchen (erstmalig erwähnt 1186) dem Kloster mit der Verpflichtung, an jedem Sonn- und Feiertag auf ewige Zeiten für ihre Eltern Gottesdienst zu halten.
In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die inzwischen baufällige und zu klein gewordene Pfarrkirche in Kreuzkirchen erweitert und die damalige Schlosskapelle bei der Mitterfelser Burg renoviert. 70 Jahre später, im Zuge der Säkularisation, wurde der Sitz der Pfarrei Kreuzkirchen nach Mitterfels verlegt.
Trotz vieler Widersprüchen seitens der Bevölkerung wurde die Kirche in Kreuzkirchen, nachdem dort am 23. Januar 1809 eine letzte Hl. Messe gefeiert worden war, bald darauf abgebrochen. Die Pfarrkirche war von da an die ehemalige Schlosskirche St. Georg.

Die Friedhofskirche St. Joseph

Nachdem der Pfarrsitz 1809 von Kreuzkirchen nach Mitterfels verlegt wurde, wurde im Jahre 1833 der Friedhof an der Straubinger Straße eröffnet. 1844 wurde dann das schöne Friedhofskirchlein St. Joseph gebaut und von Pfarrer Joseph Lautenbacher benediziert. Unter Pfarrer Ludwig Pramps wurde die Friedhofskirche zuletzt innen und außen renoviert.